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Katholische Kirchengemeinde Hildburghausen
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Aus der Geschichte der Pfarrhauskapelle
Innenansicht 2004
Seit 1917 wurden in Eisfeld katholische Gottesdienste gefeiert. Zuerst in einem Kinosaal, dann in einem Wirtshaussaal, später in der Friedhofskapelle zu Eisfeld für je 3 Mark Miete. Man war bereits im Juli 1919 wegen der Errichtung einer Pfarrei auf der Suche nach einem Bauplatz oder einem Gebäude. Zum Verkauf angeboten wurde per Annonce in der Eisfelder Zeitung Nr. 91 vom 16.Juni 1922 das Anwesen Nr. 450 in der Coburger Str. 46. Am Sonnabend, den 01. Juli 1922 kam es im Eisfelder Bahnhof zu einem Kaufvertrag. An der Besprechung nahmen teil: Herr Rosenbäcker, Coburg, als Vertreter des Eigentümers Herr Fath aus Nürnberg, Herr Pfarrer Schneider und der Fabrikant Michel aus Themar.
Wegen der herrschenden Inflation musste man bald zugreifen und die Mietskaserne Coburger Str. 46 erwerben. Der Kauf war nur möglich durch eine Stiftung. Mr. Simon Hawath aus England stiftete dieses Haus. Das Anwesen wird auf den Namen des Domkapitels Würzburg übernommen und am Montag, den 03. Juli 1922 vertraglich besiegelt. In dem Haus wurde eine Wohnung frei, so dass dort im 1. Stock am 11.11.1925 ein Betsaal eingerichtet werden konnte. Die kirchliche Behörde erteilt am 05. Mai 1926 die Erlaubnis, das Allerheiligste im Tabernakel aufzubewahren.
In der Chronik ist zu lesen: „Hier wohnen seit dem 09. Mai 1926 drei Krankenschwestern (Ordensschwestern) zugleich mit noch 5 anderen Mietparteien und – dem göttlichen Heiland im Sakrament in der Hauskapelle. Als Hüterinnen des Heiligtums und Helferinnen in der Seelsorge walten die Schwestern ihres Amtes, 15 km von Hildburghausen entfernt. Der schönste Schmuck der Hauskapelle ist das Bild der hl. Elisabeth vom gottseligen Frater Andreas Beer.“
Gegenwärtig findet wöchentlich donnerstags das Rosenkranzgebet statt und im Anschluss wird Heilige Messe gefeiert. Einmal im Monat treffen sich katholische Gläubige zum Gebetskreis (eucharistische Anbetung).
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