Katholische  Kirchengemeinde  Hildburghausen

 

 

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Kurzchronik der kath. Filialgemeinde Eisfeld:

 

21.11.1917        Erster katholischer Gottesdienst nach der        

                            Reformation in Eisfeld durch Herrn Kuratus        

                            Schwab aus Hildburghausen in einem Kinosaal (36 Teilnehmer)

 

05.07.1922        Kauf des Hauses Coburger Str. 46 in Eisfeld       

                            ermöglicht durch Stiftung eines in England

                            lebenden Deutsch-Österreichers, Simon Harwarth

 

09.05.1926        Das ewige Licht brennt wieder in Eisfeld nach

                            fast 400- jähriger Unterbrechung. Barmherzige

                            Schwestern von der Kongregation des

                            Allerheiligsten Erlösers sind die Hüterinnen

                            des Allerheiligsten. Gleichzeitig Einzug eines    

                            Elisabeth- Bildes, welches von einem in

                            Ägypten lebenden Franziskanerbruders,

                            Andreas Beer, für eine katholische Kirche in

                            seiner Heimatstadt Eisfeld gemalt und gestiftet wurde.

 

Ostern 1939       Die erste Feier der 1. Hl. Kommunion mit 3

                            Kindern; für die kleine Gemeinde ein freudiges Ereignis.

 

Herbst 1939       Die ersten Flüchtlinge aus dem ausgebombten

                            Westen Deutschlands, Saarland, Rheinland und

                            Westfalen treffen in Eisfeld ein, mit ihnen

                            kommt Herr Pfarrer Edmund Herold als 1.

                            Pfarrer von Eisfeld; er wird abgelöst von dem

                            Franziskanerpater Alduin Söhngen.

 

1943                   Da Pater Söhngen polnische Katholiken zum

                            Gottesdienst einlud, wurde er von der GeStaPo

                            verhaftet und in Weimar inhaftiert. Nach 3

                            Wochen Haft war er gesundheitlich gezwungen,

                            um seine Versetzung zu bitten.

 

17.09.1943       Herr Rektor Zingsheim übernimmt die

                           Betreuung der Eisfelder Seelsorgestelle; wegen

                           der vielen Westevakuierten vom Erzbischof

                           von Köln hergesandt.

 

Herbst 1944     Der Erzbischof von Köln schickt weitere Hilfe

                          nach Eisfeld; Herr Kaplan Schmatz übernimmt

                          Eisfeld, Rektor Zingsheim geht nach Heldburg.

 

Dez. 1945         Pater Schramm, Hausgeistlicher im Schloss

                          Bockstadt, das enteignet wurde, betreute noch

                          eine kurze Zeit die Eisfelder Gemeinde, da

                          Kaplan Schmatz mit den meisten Rheinländern

                          wieder in seine Heimat zurückkehrte.

 

Mai 1946         Abreise von Pater Schramm nach St. Wendel

 

Ab 1945           kommen wieder Evakuierte, diesmal aus dem

                          Osten; neben der materiellen Not herrscht große

                          seelische Not.

 

30.05.1946     Herr Kaplan Hugo Popp übernimmt als 5.

                         Geistlicher die Eisfelder Seelsorgestelle.

 

12.09.1948     Einweihung der Barackennotkirche in der

                         Schalkauer Str., weil die vielen Flüchtlinge in

                         der Hauskapelle keinen Platz mehr hatten.

 

01.11.1948     Hilfe beim Religionsunterricht durch die

                         Kindergärtnerin Gerda Schramm aus

                         Sachsenbrunn; es waren mittlerweile 80

                         Schulkinder zu betreuen.

 

19.06.1950     Schwester Maria Lesch kommt als

                         Seelsorgehelferin nach Eisfeld.

 

Mitte 1952      Beginn der Verhandlungen mit den staatlichen

                         Stellen wegen eines Kirchenneubaues; die

                         Notkirche war baufällig geworden, die Pfähle    

                         verrotteten zusehends wegen des feuchten

                         Baugrundes.

 

Herbst 1954    Herr Kaplan Alfred Viering wird nach Eisfeld

                          versetzt; es war ein kurzer "Besuch"; er bekam

                          wegen der Grenznähe keinen Zuzug.

 

01.01.1957      Per Dekret vom 19.12.1956 wird Eisfeld zur

                          Pfarrei erhoben; Herr Kuratus Hugo Popp wird

                          Pfarrer von St. Elisabeth zu Eisfeld und die

                          Kuratie Schalkau wird nach Eisfeld

                          eingegliedert.

 

05.03.1957      Schwester Margret Ottmann hilft bis 01.07.1957

                          in der Pfarrei aus; "offiziell" arbeitet sie als

                          Krankenschwester im hiesigen Krankenhaus

                          und wohnt bei einer katholischen Familie.

 

01.05.1957      Herr Pfarrer Karl Hoffmann übernimmt die

                          Pfarrei Eisfeld; Herr Pfarrer Hugo Popp muss

                          schweren Herzens nehmen, die angegriffene

                          Gesundheit verlangt es.

 

15.10.1957      Wechsel der Seelsorgehelferinnen; Schwester

                          Maria Lesch nach Leutenberg und Schwester

                          Gertrud Göhler nach Eisfeld.

 

August 1958    Ernennung von Herrn Kaplan Georg Klingborn

                          zum Kuratus von Schalkau.

 

29.03.1960      Beginn des Kirchenneubaues - nach 8 Jahren

                          zäher Verhandlungen wurde endlich die

                          Baugenehmigung erteilt.

 

09.10.1960      Kirchweihe der Pfarrkirche St. Elisabeth in

                          Eisfeld durch Herrn Weihbischof Dr. Rintelen

                          aus Magdeburg.

 

25.08.1963      Weihe der neuen Orgel durch Herrn

                          Domkapitular Josef Schönauer.

 

15.07.1965      Herr Pfarrer Karl Rügamer übernimmt die

                          Pfarrgemeinde St. Elisabeth Eisfeld; er kommt

                          mit seiner Schwester Hildegard.

 

16.03.1966      Eingliederung der Kuratie Schalkau in die

                          Pfarrei Sonneberg.

 

01.07.1968      Wechsel der Seelsorgehelferinnen Schwester

                          Gertrud Göhler nach Bad Liebenstein;

                          Schwester Margot Rösner von Meiningen nach

                          Eisfeld.

 

31.01.1970      Weggang von Schwester Margot Rösner nach

                          Bad Salzungen; sie tritt in die Kongregation

                          des Allerheiligsten Erlösers ein. Schwester

                          Gertrud Schellhase von der Kuratie Schalkau

                          hilft in Eisfeld aus.

 

01.04.1975      Herr Pfarrer Karl Rügamer wird Dekan des

                          Dekanates Meiningen.

 

01.05.1975      Schwester Veronika Heinike kommt als

                          Seelsorgehelferin nach Eisfeld.

 

Anfang 1977    Neugestaltung des Altarraumes in der

                          Pfarrkirche; der Altar wird eine Stufe tiefer, der

                          Tabernakel wird links vom Altar auf eine

                          eingemauerte Stele gestellt. Anschließend

                          gründliche Innen- und Außenrenovierung der

                          Pfarrkirche.

 

19.09.1984      Herr Pfarrer Karl Rügamer kehrt mit seiner

                          Schwester Hildegard in seine fränkische

                          Heimat zurück; es gab keinen Nachfolger-

                          Eisfeld wird wieder von Hildburghausen

                          seelsorgerisch betreut.

 

Ab 1984           wird Eisfeld von Pfarrer Günter Fahrig geleitet.

                          Er verstarb am 22.08.1988 im Alter von 44

                          Jahren. Nach 58 Jahren kehrt Eisfeld zu seinen

                          Ursprüngen zurück, als am 09. Mai 1926 das

                          Ewige Licht in Eisfeld entzündet wurde.

 

17.10.1988      Die Stelle des Pfarrers in Eisfeld,

                          Hildburghausen und Heldburg wurde von

                          Herrn Pfarrer Franz- Xaver Stubenitzky

                          bis zum 31.07.2004  übernommen.

                          Ab 01.08.2004 ist er zum Pfarrer von Steinbach

                          im Eichsfeld mit dem Wallfahrtsort Etzelsbach

                          ernannt worden.

 

01.08.2004      Herr Pfarrer Dietmar Ruhling kommt von

                          Rüstungen / Eichsf. und übernimmt die

                          Pfarrei Hildburghausen mit der Filialgemeinde Eisfeld

                          und der Seelsorgestelle Heldburg.

 


Copyright © 2008 Werbeservice & Notensatz, Steffen Fischer
Stand: 16. April 2008 www.notensatz-s-fischer.de